Magenspiegelung (Gastroskopie) in Regensburg
Schonende Magenuntersuchung beim Facharzt


Präzise Diagnose bei Magenbeschwerden

Eine Magenspiegelung – auch Gastroskopie oder Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) genannt – ist eine der wichtigsten Untersuchungen, um Erkrankungen des Magens, der Speiseröhre und des Zwölffingerdarms zuverlässig zu erkennen. In unserer gastroenterologischen Praxis in Regensburg führen wir die Magenspiegelung mit modernster Technik, viel Erfahrung und größter Sorgfalt durch. Unser Ziel: Ihre Beschwerden sicher abklären und Ihnen schnell Klarheit verschaffen.

Was ist eine Magenspiegelung (Gastroskopie)?

Bei einer Magenspiegelung untersucht der Arzt mithilfe eines dünnen, flexiblen Endoskops die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm von innen. Dabei können Entzündungen, Geschwüre oder Blutungen erkannt und bei Bedarf kleine Gewebeproben (Biopsien) entnommen werden. Die Untersuchung wird ambulant durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Sie ist ein sicheres, etabliertes Verfahren der modernen Gastroenterologie und liefert präzise Ergebnisse, die Grundlage einer gezielten Behandlung sind.

 

Wann ist eine Magenspiegelung sinnvoll?

Eine Gastroskopie wird empfohlen, wenn anhaltende oder wiederkehrende Magenbeschwerden auftreten. Typische Gründe für eine Untersuchung sind:

  • Häufiges Sodbrennen oder Refluxbeschwerden
  • Übelkeit, Völlegefühl oder Schluckbeschwerden
  • Oberbauchschmerzen oder ein Druckgefühl nach dem Essen
  • Bluterbrechen oder veränderter Stuhlgang (z. B. Teerstuhl)
  • Kontrolle nach Magenoperationen oder bei chronischer Gastritis

Auch zur Vorsorge kann eine Magenspiegelung sinnvoll sein – etwa bei familiärer Vorbelastung, unklarer Blutarmut oder langfristiger Einnahme bestimmter Medikamente.

 

Ablauf der Magenspiegelung

Vor Beginn wird der Rachen mit einem Spray leicht betäubt, um den Würgereiz zu unterdrücken. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich eine kurze Sedierung (Dämmerschlaf), sodass Sie von der Untersuchung kaum etwas mitbekommen. Das Endoskop wird anschließend vorsichtig über den Mund eingeführt. Über eine Kamera überträgt es hochauflösende Bilder des Magens auf einen Monitor, sodass Veränderungen direkt erkannt werden können. Die Magenspiegelung dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Danach ruhen Sie sich kurz aus und können die Praxis meist schon nach rund 45 bis 60 Minuten wieder verlassen.

 

Vorbereitung auf die Magenspiegelung

Damit die Untersuchung optimal gelingt, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • Nüchternheit: Zwölf Stunden vor der Untersuchung nichts essen, sechs Stunden vorher nichts trinken.
  • Zähneputzen: Ist erlaubt – bitte aber keine Flüssigkeiten schlucken.
  • Medikamente: Nehmen Sie Ihre Medikamente nur nach Rücksprache ein.
  • Aufklärung: Sie erhalten vorab ein persönliches Informationsgespräch mit allen Details.

Eine gute Vorbereitung trägt wesentlich dazu bei, dass die Untersuchung sicher und reibungslos verläuft.

 

Magenspiegelung mit oder ohne Narkose?

Die Magenspiegelung kann mit oder ohne Sedierung durchgeführt werden. Viele Patientinnen und Patienten bevorzugen eine kurze Narkose (Dämmerschlaf), um die Untersuchung völlig entspannt zu erleben. Alternativ ist auch eine Untersuchung ohne Sedierung möglich – sie ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Ihr behandelnder Arzt bespricht mit Ihnen individuell, welche Option für Sie am besten geeignet ist.

 

Ergebnisse und Nachsorge

Den ersten Befund erhalten Sie in der Regel direkt nach der Untersuchung. Falls Gewebeproben entnommen wurden, liegen die Laborergebnisse meist nach wenigen Tagen vor. Anschließend besprechen unsere Fachärzte die Befunde ausführlich mit Ihnen und erläutern die weiteren Schritte – etwa eine medikamentöse Behandlung, Ernährungsumstellung oder Kontrolluntersuchung.

 

Risiken & Nebenwirkungen

Die Magenspiegelung ist ein sehr sicheres Routineverfahren mit minimalem Risiko. Gelegentlich kann es nach der Untersuchung zu einem leichten Kratzen im Hals oder zu Luft im Magen kommen – diese Beschwerden klingen meist nach kurzer Zeit ab. Ernsthafte Komplikationen wie Blutungen oder Verletzungen sind äußerst selten. Selbstverständlich werden Sie vor jeder Untersuchung umfassend aufgeklärt.

 

Ihre Vorteile in unserer Praxis

  • Fachärzte für Gastroenterologie mit langjähriger Erfahrung
  • Schonende Untersuchungsmethoden mit modernster Endoskopie-Technik
  • Freundliche Betreuung und individuelle Beratung
  • Kurze Wartezeiten und flexible Terminvergabe
  • Untersuchung ambulant und komfortabel vor Ort in Regensburg 

Unsere Praxis steht für höchste medizinische Qualität, persönliche Betreuung und eine angenehme Atmosphäre – damit Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen.

 

Häufige Fragen zur Magenspiegelung

Wie lange dauert eine Magenspiegelung?

Die Untersuchung selbst dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Mit Vorbereitung und Ruhezeit sollten Sie insgesamt rund 45 bis 60 Minuten einplanen.

Was darf ich nach der Magenspiegelung essen?

Sobald die Betäubung im Rachen nachgelassen hat, können Sie wieder essen und trinken. Leichte Mahlzeiten werden zunächst empfohlen.

Bin ich nach der Magenspiegelung arbeitsfähig?

Nach einer Sedierung dürfen Sie am Untersuchungstag nicht selbst Auto fahren oder arbeiten. Ohne Sedierung können Sie meist direkt wieder Ihren Alltag aufnehmen.

Was kostet eine Magenspiegelung?

Die Kosten werden in der Regel von gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Für Selbstzahler informieren wir Sie gerne individuell vorab.

 

Jetzt Termin für Ihre Magenspiegelung in Regensburg vereinbaren

Vereinbaren Sie Ihren Termin bequem online. Unser erfahrenes Team für Magen- und Darmdiagnostik steht Ihnen bei allen Fragen zur Verfügung und sorgt für eine sichere, schonende Untersuchung. 

Redaktionelle Hinweise & Quellen

 

Medizinische Qualität und redaktionelle Verantwortung

Alle Inhalte dieser Seite wurden mit größter Sorgfalt erstellt und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Gastroenterologie. Die medizinischen Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung. Vor jeder Untersuchung erfolgt ein persönliches Aufklärungsgespräch in unserer Praxis.

 

Verantwortlich für den medizinischen Inhalt:

Dr. Med. Michael Röhling; Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie

Letzte Aktualisierung: Oktober 2025

 

Wissenschaftliche Grundlagen & Quellen

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS): Leitlinien und Empfehlungen zur gastrointestinalen Endoskopie
https://www.dgvs.de/leitlinien

Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen: Was passiert bei einer Magenspiegelung (Gastroskopie)?
https://www.gesundheitsinformation.de/was-passiert-bei-einer-magenspiegelung-gastroskopie.html

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften: AWMF-Leitlinie „Sedierung in der gastrointestinalen Endoskopie“ (Registernr. 021/014)
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/021-014

Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten / Internisten im Netz: Informationen zur Durchführung einer Gastroskopie.
https://www.internisten-im-netz.de/untersuchungen/gastroskopie.html

 

Hinweis zur medizinischen Aktualität 

Unsere Praxis achtet darauf, dass alle Inhalte regelmäßig überprüft und bei neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst werden. Die Informationen auf dieser Seite entsprechen dem Stand der medizinischen Leitlinien in Deutschland

(Oktober 2025).